E-Mail für Kinder, bei der Sie die Absender freigeben
Ihr Kind bekommt eine eigene, echte E-Mail-Adresse. Sie entscheiden, wer ihm schreiben darf. E-Mails von allen anderen kommen zuerst zu Ihnen, damit nichts von Fremden unbemerkt im Postfach Ihres Kindes landet.
Die erste E-Mail-Adresse, eingerichtet von den Eltern
Bei Ayamail ist ein eigenes Konto ab 15 Jahren möglich. Kinder unter 15 bekommen stattdessen ein Kinderkonto. Ein Elternteil legt es in der Familienzentrale an, wählt die Adresse und vergibt das Passwort. Ihr Kind muss sich nirgends selbst registrieren, kein Geburtsdatum angeben und keine Zahlungsdaten eingeben.
Kinderkonten gehören zum Tarif Ayamail Family. Er bietet Platz für 6 Erwachsene und 4 Kinderkonten mit 2 TB gemeinsamem Speicher. Im Postfach Ihres Kindes gibt es keine Werbung, und wir lesen keine E-Mails, um Profile zu erstellen oder Daten an Werbetreibende zu verkaufen.
Ein Kinderkonto ist für die Jahre gedacht, in denen Kinder E-Mail für Schule, Verein, Großeltern und Freunde nutzen, aber noch nicht allein mit Spam, Fremden und Newslettern umgehen sollen.
So funktionieren freigegebene Absender, Schritt für Schritt
„Nur Mails von freigegebenen Absendern empfangen“ ist bei jedem Kinderkonto standardmäßig aktiviert. So läuft es in der Praxis.
Kinderkonto anlegen
Wählen Sie in der Familienzentrale „Kinderkonto erstellen“. Legen Sie Name, Adresse und Passwort fest und geben Sie die Daten an Ihr Kind weiter.
Bekannte Personen hinzufügen
Fügen Sie freigegebene Absender hinzu: eine vollständige Adresse wie oma@beispiel.de oder eine ganze Domain, zum Beispiel die der Schule. Bis zu 200 Einträge sind möglich. Alle Mitglieder Ihres Familienkontos sind automatisch freigegeben.
Unbekannte Absender landen bei Ihnen
Schreibt jemand, der nicht auf der Liste steht, erreicht die E-Mail Ihr Kind nicht. Sie wird stattdessen an Ihr eigenes Postfach weitergeleitet, damit Sie sie lesen und entscheiden können.
Freigeben, und künftige E-Mails kommen direkt an
Ist der Absender in Ordnung, nehmen Sie ihn in die Liste auf. Ab dann gehen seine E-Mails direkt an Ihr Kind.
Regeln lockern, wenn Ihr Kind älter wird
Wenn Ihr Kind so weit ist, können Sie die Freigabeliste abschalten. Auf Wunsch erhalten Sie dann eine Kopie von E-Mails neuer Absender, während Ihr Kind alles bekommt.
Was Ihr Kind kann und was nicht
- Ihr Kind kann im Webmail und in den Ayamail-Apps E-Mails lesen und schreiben.
- Ihr Kind kann an jede Adresse schreiben. Die Liste regelt, wer Ihrem Kind schreiben darf, nicht, wem Ihr Kind schreibt. Sprechen Sie deshalb gemeinsam darüber, mit wem es in Ordnung ist.
- Ihr Kind kann weder die Verwaltung öffnen noch den Tarif ändern oder Zahlungsdaten sehen.
- Ihr Kind kann Ihre Regeln nicht entfernen. Sie liegen auf unserem Mailserver und können nur vom Kontoinhaber geändert werden.
- Sie können das Konto in der Familienzentrale pausieren, ein neues Passwort setzen, es umbenennen oder löschen.
Was Sie als Eltern sehen und was nicht
Sie sehen E-Mails von Absendern, die Sie nicht freigegeben haben, weil diese zu Ihnen statt zu Ihrem Kind gehen. Schalten Sie die Freigabeliste ab und die Kopie ein, bekommen Sie eine Kopie der E-Mails neuer Absender.
Die Familienzentrale bietet keinen Einblick in das Postfach Ihres Kindes. E-Mails von freigegebenen Absendern gehen an Ihr Kind, nicht an Sie. Wir empfehlen, Ihrem Kind zu erklären, wie das Konto funktioniert, damit die Regeln offen sind und es lernt, mit seiner eigenen Post umzugehen.
Die Freigabe beruht auf der Absenderadresse der E-Mail. Unser Spamfilter weist viele gefälschte Absender ab, aber nicht alle. Es lohnt sich also weiterhin, über merkwürdige E-Mails zu sprechen.
So sind E-Mails und Dateien geschützt
Ihre E-Mails sind durch eine verschlüsselte Verbindung (TLS) zu und von unseren Servern geschützt, und wir verlangen eine verschlüsselte Zustellung von anderen Mailservern. E-Mails liegen auf unseren eigenen Servern bei Hetzner in Deutschland. Möchten Sie eine E-Mail senden, die nur der Empfänger lesen kann, aktivieren Sie die PGP-Verschlüsselung oder senden Sie eine passwortgeschützte Nachricht.
Dateien, Fotos, Passwörter und Dokumente in Ayamail Drive, Album, Pass und Docs werden auf Ihrem eigenen Gerät verschlüsselt, bevor sie gespeichert werden. Kalender und Kontakte können verschlüsselt werden.
Ayamail-Kinderkonto im Vergleich mit Gmail und Family Link
Gmail ist die häufigste Wahl für die erste Adresse eines Kindes. Hier ein ehrlicher Vergleich, auch dort, wo Gmail stärker ist.
Stand: 30. Oktober 2026
| Ayamail-Kinderkonto | Gmail mit Family Link | |
|---|---|---|
| Werbung im Postfach des Kindes | Nein | Nein (laut Google) |
| Nur freigegebene Absender erreichen das Kind | Ja, standardmäßig aktiv | Keine Freigabeliste. Eltern können einzelne Adressen blockieren |
| E-Mails unbekannter Absender | Gehen zuerst an die Eltern | Landen im Posteingang oder Spam des Kindes |
| Preis | Im kostenpflichtigen Family-Tarif enthalten | Kostenlos |
| Steuerung des ganzen Geräts | Nein. Ayamail verwaltet nur das E-Mail-Konto | Ja, Bildschirmzeit und Apps auf Android und Chromebook |
Angaben zu Gmail stammen von Googles eigener Hilfeseite (siehe Quellen). Die Ayamail-Preise hängen von Ihrem Land ab und stehen auf der Preisseite.
Weitere Möglichkeiten: Outlook, iCloud und reine Kinder-E-Mail-Dienste
Auch Microsoft und Apple bieten Familienfunktionen für Kinderkonten. Sie passen gut, wenn Ihre Familie ohnehin Windows- oder Apple-Geräte nutzt. Wie dort mit E-Mails von Fremden umgegangen wird, steht auf den jeweiligen Hilfeseiten.
Daneben gibt es E-Mail-Dienste, die nur für Kinder gemacht sind. Ayamail unterscheidet sich dadurch, dass das Kinderkonto Teil eines Familientarifs mit E-Mail, Kalender, Kontakten, Cloud-Speicher, Fotoalben und Passwörtern für alle ist. So nutzt die ganze Familie denselben Ort.
Alles, was die Familie braucht, in einem Tarif
So funktioniert Family für Erwachsene und Kinder: gemeinsamer Kalender, Alben und Familienzentrale.
Was kostet Family?
Die Preise hängen von Ihrem Land ab und werden in Ihrer Währung angezeigt.
Beginnen Sie mit Ihrem eigenen Konto
Erstellen Sie zuerst Ihr eigenes Konto. Danach können Sie zu Family wechseln und Ihre Kinder hinzufügen.
Fragen und Antworten
- Ab welchem Alter kann mein Kind ein eigenes Ayamail-Konto haben?
- Ein eigenes Konto ist ab 15 Jahren möglich. Kinder unter 15 bekommen ein Kinderkonto, das ein Elternteil in der Familienzentrale anlegt und verwaltet.
- Kann ich festlegen, wer meinem Kind schreiben darf?
- Ja. Ist die Freigabeliste aktiv, was der Standard ist, erreichen nur Personen auf Ihrer Liste und Ihre eigene Familie Ihr Kind. E-Mails von allen anderen werden an Sie weitergeleitet.
- Kann ich die E-Mails meines Kindes lesen?
- Sie sehen E-Mails von Absendern, die Sie nicht freigegeben haben, weil diese zu Ihnen kommen. Die Familienzentrale öffnet nicht das Postfach Ihres Kindes, und E-Mails freigegebener Absender gehen nur an Ihr Kind.
- Sieht mein Kind Werbung?
- Nein. Ayamail zeigt keine Werbung, und wir nutzen E-Mails nicht für Anzeigen.
- Was passiert, wenn mein Kind 15 wird?
- Sie können die Regeln schrittweise lockern, zum Beispiel die Freigabeliste abschalten und nur noch eine Kopie von E-Mails neuer Absender erhalten.
Quellen
- Google: Gmail und das Google-Konto Ihres Kindes (Geprüft am 30. Oktober 2026)